Business Improvement Districts (BID)

Urban Improvement Districts (UID) unterscheiden sich je nach Gebietstyp und Nutzungsart der "Verbesserungsgebiete" oder "Innovationsbereiche":

Die bislang bekannteste Form von UID sind die Business Improvement Districts (BID) zur eigentümerorganisierten und -finanzierten Aufwertung von Laden- und Geschäftsstraßen bzw. Kerngebieten. Dieses Modell ist in den 1960er Jahren in Nordamerika entstanden und ist heute in den USA und Kanada sehr weit verbreitet (siehe hierzu auch Internationale Modelle und Erfahrungen).

In Deutschland gibt es mittlerweile eine BID-Gesetzgebung in den zehn Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein. In Rheinland-Pfalz ist im August 2015 als zehntes Bundesland ein BID-Gesetz in Kraft getreten. Nähere Infos zu den rechtlichen Grundlagen und den Gesetzgebungsverfahren finden Sie hier.

Es gibt derzeit über 50 BID-Projekte in der Umsetzung oder bereits abgeschlossen. Neben Modellprojekten mit öffentlicher Förderung und teilweise ohne gesetzliche Grundlage in verschiedenen Bundesländern, gibt es in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Hessen, NRW, Saarland und Schleswig-Holstein förmlich festgelegte BID-Projekte auf Grundlage der Landesgesetze. Einige von diesen Projekten sind bereits in der "zweiten Runde". Nähere Informationen zu diesen Projekten finden Sie hier.

Auf den Unterseiten zu diesem Menüpunkt wird über in der Umsetzung oder Planung befindliche BID-Projekte, über Veröffentlichungen sowie über die unterschiedlichen landesrechtlichen Grundlagen für BID in Deutschland informiert. Daneben gibt es Informationen auch zu anderen Formen der Eigentümerkooperation in Geschäftsstraßen.

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HCU Hamburg - Projektmanagement